Das Thema Beeinträchtigungen beschäftigt viele unserer Beschäftigten auch über die Arbeitszeit hinaus. Sich und seine Zeit dafür zu nutzen ist immer wieder eine tolle Leistung.

Ein gutes Beispiel dafür ist Elaine Atheral. Sie arbeitet am Standort Thüringsberg und hat uns auf ein weltweites Projekt zur aktiven Unterstützung Bilder und sehbehinderter Menschen aufmerksam gemacht, bei dem auch sie sich engagiert.
Gemeint ist die App „Be my eyes“, die Blinden und seheingeschränkten Menschen im Alltag ganz pragmatisch und einfach hilft.

App und Blind! Wie soll das funktionieren?

Nun, alles was man braucht ist ein iPhone oder Android-fähiges Smartphone Man lädt die App auf sein Handy, registriert sich, gibt ein, ob man helfen möchte oder Hilfe braucht, welche Sprache/n man spricht und schon kann’s losgehen.

Praktisch sieht das so aus:

Wir stellen uns vor, der blinde Daniel möchte sich für ein Abendessen mit Freunden schick machen und kann den Unterschied zwischen zwei Hemden nicht erkenne. Er ruft Be My Eyes an und Elaine Atheral ist die Erste, die den Anruf entgegennimmt. Daniel schildert ihr mit Hilfe der Kamera das Problem, so kann sie ihm sagen welches das grüne oder das rote Hemd ist. Sobald sie fertig sind, legen beide auf. Wie bei einem ganz normalen Anruf.

Oder Daniel sind seine Medikamente heruntergefallen und er kann nicht erkennen welches Medikament welches ist. Er ruft also Be My Eyes an und diesmal meldet sich Hans aus Österreich, um ihm beim Lesen der Medikamentenpackungen zu helfen.

Das Prinzip lautet also: Leih mir deine Augen!

Be My Eyes gibt es in 150 Ländern weltweit und bietet mehr als 180 Sprachen an. Rund 370.000 Blinde oder sehbehinderte Menschen finden hier Hilfe von 5,5 Millionen freiwilligen, sehenden Menschen.

Wer Lust hat, sich hieran zu beteiligen geht einfach auf die Seite

https://www.bemyeyes.com/language/german

Hier finden Sie auch den Link zum App Store bzw. zum Play Store.

Wir danken Elaine Atheral für den tollen Tipp und natürlich auch für ihr Engagement!