Liebe Mitarbeiter/innen, Angehörige, gesetzliche Betreuer und Freunde der Lebenshilfe Remscheid,

gerne möchten wir aktuelle Informationen der Kostenträger (Landschaftsverband Rheinland und Agentur für Arbeit) an Sie übermitteln.

Der Lockdown hat vorerst keine grundsätzlichen Auswirkungen auf die Werkstätten der Lebenshilfe Remscheid.

Folgende Informationen haben wir vom Landschaftsverband erhalten:

Weiterhin gibt es aktuell kein generelles Betretungsverbot für Werkstätten für behinderte Menschen in Nordrhein-Westfalen. Vielmehr soll Teilhabe weiterhin ermöglicht werden, soweit die Gegebenheiten vor Ort dies zulassen. In Ergänzung zur Corona-Betreuungs-Verordnung des Landes NRW (CoronaBetrVO NRW) geben wir Ihnen abgestimmt zwischen beiden Landschaftsverbänden und dem zuständigen Referat des MAGS folgende Hinweise zur Teilhabe am Arbeitsleben in Werkstätten für behinderte Menschen in NRW:

 Ein generell auf Landesebene erlassenes Betretungsverbot für WfbM gibt es in NRW weiterhin nicht. Regional aber kann es durch entsprechende Regelungen der Gesundheits- und Ordnungsämter Einschränkungen bis hin zu lokalen Teilbetriebsschließungen geben. Gründe hierfür können im Infektionsgeschehen in der WfbM (hohe Anzahl Infizierter, hohe Fallzahl Quarantäne) oder in einer lokal hohen Inzidenz in der Bevölkerung liegen.“

Somit freuen wir uns Ihnen mitteilen zu können, dass wir in den Werkstätten aktuell keine hohe Anzahl an infizierten Personen haben. Die Werkstätten der Lebenshilfe Remscheid sind aktuell weitestgehend sicher. So haben wir am ersten Arbeitstag in diesem Jahr flächendeckend PoC-Schnelltests durchgeführt, ohne einen einzigen positiven Befund. In Abstimmung mit dem Gesundheitsamt Remscheid, wurde am gestrigen Tag eine weitere Reihentestung in den Werkstätten durchgeführt. Lediglich an einem Standort haben wir zwei positive Testergebnisse übermittelt bekommen.

Wir haben die Möglichkeit anlassbezogen jederzeit Schnelltests durchzuführen und passen unser Hygienekonzept laufend den aktuellen Gegebenheiten (zusätzliche FFP-Masken werden verteilt, Raumlüfter für Gemeinschafträume etc.) an.

Sollten Sie dennoch Ängste, Fragen oder Anregungen haben, wenden Sie sich bitte jederzeit an die Sozialen Dienste oder unsere Werkstattleitungen. Somit können wir gemeinsam mit Ihnen individuelle Lösungen besprechen.